Samstag, der 14. September 2019

„Automobilbranche = Männerdomäne? Nicht im Autohaus Kuhn + Witte“

- Sozialministerin Dr. Carola Reimann besucht UFH-Betrieb in Jesteburg -

Der Politische Runde Tisch bildet einen Kernbestandteil des Projektes „Wir rücken der Politik auf den Pelz“, einer Initiative des Landesverbandes für mehr politisches Engagement von UnternehmerFrauen im Handwerk. Er wurde 2009 ins Leben ge-rufen und wird als Erfahrungsaustausch zwischen Politik und den Unternehmer-Frauen einmal im Jahr in Hannover durchgeführt. Nach einem Termin im Sozialmi-nisterium ist die Ministerin der Einladung des Landesverbandes in einen UFH-Be-trieb gefolgt.
„Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen als Vorbild“, sagte Niedersach-sens Sozial- und Gleichstellungsministerin Carola Reimann: „Kerstin Witte ist so eine Führungspersönlichkeit, die sich als Frau in einer Männerdomäne wie der Au-tomobilbranche durchgesetzt hat.“ Mit viel Leidenschaft und technischem Verständ-nis leitet die gelernte Mechanikerin und Geschäftsführerin seit 2005 in 2. Genera-tion das Autohaus Kuhn + Witte.
Dabei stärkt sie nicht nur ihre eigene Persönlichkeit, sondern entkräftet auch Vorbe-halte Frauen gegenüber. „Es kursieren noch immer viele Klischees in der Automo-bilbranche‘, bemerkt Kerstin Witte vor den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Termins in Jesteburg. Das Autohaus setzt aus diesem Grund in einer Unterneh-menskampagne „Frauen mit Profil“ bewusst Mitarbeiterinnen aus den eigenen Rei-hen in Szene. „Damit machen wir sichtbar, immer mehr Frauen treiben die Branche durch ihren Einsatz in der Automobilindustrie wie im Autohandel voran. Sie entwi-ckeln, reparieren und verkaufen Autos auf höchstem Qualitätsniveau.